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MIM
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Wirtschaftlichkeit - Negative
Auswirkungen
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Auf die
Wirtschaftlichkeit des MIM-Verfahrens wirken sich negativ
aus:
- hohe
Materialkosten
- hohe
Werkzeugkosten
- hohe
Prozesskosten
Je schwerer ein Teil
ist, desto mehr fallen die Materialkosten im Vergleich zu
anderen Kostenbestandteilen ins Gewicht. MIM arbeitet mit
sehr feinen
Metallpulvern, die einen entsprechend hohen Preis
haben. Dies bedeutet, dass der Metallpulverspritzguss besonders bei
Klein- und Kleinstteilen Anwendung findet. Dort haben die
Materialkosten einen vergleichsweise niedrigen Stellenwert.
Der Nachteil der hohen Materialkosten wird jedoch dadurch
etwas entschärft, dass mit dem Metal Injection Molding das
Material zu
100% ausgenutzt werden kann und kein Materialverlust
auftritt. Üblicherweise liegt die obere Grenze des
Teilegewichts bei ca. 60g. Die untere Gewichtsgrenze liegt
bei ca. 0,03g.
Die Prozesskosten
wirken sich ebenfalls stark auf die Kosten der MIM-Teile
aus. Je grösser die Teile, desto weniger Teile passen
in die Prozessöfen. Dies bedeutet, gleich wie beim
Teilegewicht, dass die Kosten pro Teil umso geringer sind,
je kleiner die Teile sind. Die obere Grenze der
Teilabmessungen liegt üblicherweise bei ca. 40mm.
Kleinstteile mit Abmessungen im Bereich von 0 bis 15mm
eignen sich aber grundsätzlich besser.
Die relativ hohen
Werkzeugkosten (wie bei Plastikspritzgiess-Werkzeugen)
führen dazu, dass eine gewisse Minimalmenge gefertigt
werden muss, um die Werkzeugkosten vernünftig zu
amortisieren. Es ist jedoch schwierig, eine
Minimalstückzahl zu definieren, da ja die Gesamtkosten
und nicht die isoliert betrachteten Werkzeugkosten die
Wirtschaftlichkeit bestimmen. In der Regel ist es aber so,
dass Stückzahlen von 10'000 pro Jahr eine untere Grenze
bilden, die aber in bestimmten Fällen auch
unterschritten werden kann.
Wirtschaftlichkeit
/ positiv
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