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MIM
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Vorteile des Metallpulverspritzgusses
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Hervorragende
Formgebungsmöglichkeiten
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Sehr komplex
geformte Teile können ohne oder mit nur wenig
Nacharbeit gefertigt werden. Hinterschneidungen,
die mit dem konventionellen Sinterverfahren nicht
möglich sind, sind mit MIM problemlos
realisierbar. Ein besonderer Vorteil des
Parmatech-Verfahrens ist die extrem gute Abbildung
auch feinster Werkzeugkonturen. Das extrem
fliessfähige Material erlaubt auch die
Ausformung von scharfen Kanten.
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Sehr gute
Materialeigenschaften
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Im
Gegensatz zum konventionellen Pressen und Sintern,
wo üblicherweise Dichten von 90% der
theoretischen Werkstoffdichte erzielt werden,
erreicht das Metallpulverspritzgussverfahren Dichten zwischen 96% und
100% der theoretischen Werkstoffdichte. Dadurch
werden Materialeigenschaften erreicht, die
weitgehend jenen des aus dem Vollen gearbeiteten
Teils entsprechen.
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Hervorragende
Oberflächengüte
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Die
Oberfläche von MIM-Teilen ist jener von
Feingussteilchen weit überlegen. Ohne Polieren
wird eine Rautiefe von Ra3.2 erreicht. Dadurch
lassen sich Bearbeitungs- und Polierkosten
eliminieren oder erheblich reduzieren.
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Enge
Toleranzgrenzen
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Das MIM-
Verfahren bringt ohne Nachbearbeitung eine
Genauigkeit besser als +/- 0.3% des Sollmasses.
Dies bedeutet, dass bei Kleinstteilen die
Genauigkeit durchaus im Hundertstelbereich liegen
kann. Bei sehr eng tolerierten Teilen oder bei
Teilen mit grösseren Abmessungen (gösser
als ca. 30mm) kann Kalibrieren oder Nachbearbeitung
nötig werden.
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Werkstoffangebot
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Da
MIM-Teile in der Regel nicht mechanisch
nachbearbeitet werden müssen, bietet Metal Injection
Molding umso grössere Vorteile, je
schwieriger ein Material bearbeitbar ist.
Insbesondere rostfreie Stähle,
weichmagnetische Legierungen,
Eisen/Nickel-Werkstoffe, aber auch
Werkzeugstähle und Sonderlegierungen
können eingesetzt werden. Das Härten von MIM-Teilen ist ebenfalls
ohne weiteres möglich und wird häufig
angewendet. Alle
Oberflächen-Behandlungsverfahren wie zB.
Vernickeln, Hartverchromen etc. lassen sich
anwenden.
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