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PM 2004
Awards for Innovation in Powder Metallurgy |
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Parmaco Metal Injection
Molding AG wurde in Wien (Österreich) von der
European Powder Metallurgy Associations (EPMA) für
seine Innovationskraft ausgezeichnet. |
| Nuss E
420 für ein Schraubwerkeug |

Endverbraucher: SFS
intec AG
Zusammensetzung des MIM Teils:
Der Feedstock besteht aus 93% Eisenpulver und 7%
Nickelpulver, gemischt mit einem Bindermaterial auf
Wachsbasis.
Teilgewicht: Grünteilgewicht: 6.36 g Endgewicht:
5.77g
Schlussbehandlung: 1. Einsatzhärten, 2.
Gleitlackbeschichtung
Jährliche Produktionsmenge: 20'000 Stück
Produktionsstart: 2002 |

Formgebungsverfahren:
MIM-Technologie
Werkzeug: 2-Kavitäten Metallpulverspritzgussform
Einspritzdruck: 1400 bar
Sintertemperatur: Gesintert unter reduzierter
Atmosphäre. Top Temperatur 1200°C.
Enddichte: >7.8 g/cm3
Materialeigenschaften: Oberflächenhärte; HV1
600+100,EHT; 0.3+0.2 mm |
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Die
Nuss gehört in ein Schraubwerkzeug für spezielle,
selbstbohrende Flachkopfschrauben für
Fassadenanwendungen: Zwei Nüsse sind in einer Hülse
montiert und bilden eine Zange welche die
Flachkopfschraube am Kopf umschliesst. Die
Flachkopfschrauben haben eine spezielle Kontur über die
die Anziehkraft übertragen wird: Das Negativ dieser
Kontur ist in der Nuss abgebildet. Dadurch wird eine
optimale Kraftübertragung ermöglicht. Die Kontur ist
sehr fein und erfordert ein hoch abreibfestes Material.
In der ersten Phase des Projektes wurden die Nüsse
mechanisch gefertigt. Als das Projekt grössere Stückzahlen
erforderte, musste ein günstigeres Herstellverfahren
gefunden werden: Nur MIM war in der Lage die komplexe und
präzise Kontur kostengünstig zu fertigen, welche für
die einwandfreie Funktion des Schraubens erforderlich
ist. Die Lebensdauer des Schraubkopfes liegt bei
2000-5000 Verschraubungen.
Aus Kostengründen werden die Nüsse aus 7% NiFe
Material hergestellt. Um die geforderte Lebensdauer zu
erreichen ist es wichtig, dass die Dichte des Materials
über 7,8 g/cm3 liegt. Ausserdem muss das Härten und
die nachfolgende Oberflächenbeschichtung in engen
Grenzen kontrolliert werden.
Im Vergleich zur mechanischen Herstellung liegt die
Einsparung durch das MIM Verfahren bei 85%. Obwohl das jährlichen
Volumen von 20'000 Stück relativ klein ist, ermöglicht
das MIM Verfahren erhebliche Kosteneinsparungen. |
| Die
Nuss ist ein gutes Beispiel für die Fähigkeit des MIM
Verfahrens, sehr kostengünstig komplexe Designideen
umzusetzen und in diesem Fall aus einem Material
verschleissbeständige Komponenten herzustellen, welches
auf
den ersten Blick nicht für diesen Anwendungszweck
bestimmt scheint. |
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Preisübergabe
in Wien
Hr. Georg Breitenmoser
Parmaco Metal Injection Molding AG
Hr.
Dr. Cesar Molins
Präsident EPMA
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